UbiDays 2008: Geschichten aus 1001 Nacht – Prince of Persia

Es war eins ein junger und talentierter Gamedesigner mit dem Namen Jordan Mechner und er erschuf eine Jump-and-Run Legende der Spieleindustrie – Prince of Persia.

 

Prince of Persia gehört zu den bahnbrechendsten Games aller Zeiten und das Fanchise ist Millionenschwer. Das sind für Ubisoft zwei gute Gründe sich die Arbeit zu machen und ein neues Prince of Persia zu entwickeln. Der Neue Titel ist vielversprechend und gehört sicherlich zu den Games, die wir in der nächsten Zeit etwas genauer im Auge behalten werden. Eine gute gelegenheit dafür bieten natürlich die diesjährigen UbiDays.

Das wiederum ist für uns ein guter Anlass, euch ein bisschen Hintergrundwissen zu Prince of Persia zu vermitteln. Viele unserer Leser werden nämlich nicht wissen, wie Prince of Persia entstanden ist. Deshalb haben wir für euch eine kleine Retrospektive….

…. Es war eins ein junger und talentierter Gamedesigner mit dem Namen Jordan Mechner und er erschuf eine Jump-and-Run Legende des Spieleindustrie – Prince of Persia. Mechner programmierte 1989 für Broderbund dieses maßstäbesetzende Spiel, in dem es um einen Prinzen aus 1001 Nacht geht, der seine Geliebte aus den Fängen des Bösen Wesirs Jaffar zu befreien. Die Story variiert von Teil zu Teil, aber der Böse ist immer gleich. Auch haben alle Teile eines gemeinsam, die exzellente Animation des Hauptcharakters, welche durch das Rotoscope Verfahren auf den Rechner übertragen wurden – ein früher Motion Capture Verfahren sozusagen. Doch richtig interessant ist, dass der Prinz noch nie einen Namen trug, alle anderen Charaktere in den Spielen schon. Die Grafik von damals ist natürlich alles andere als mit den heutigen Standards vergleichbar, dennoch war sie passend und fesselte genügend Leute an den Monitor.

Die größte Innovation die Mechner in diesem Game einbaute war nicht der brutale Schwierigkeitsgrad, sondern die gnadenlos tickende Uhr in Echtzeit. War diese nämlich abgelaufen, dann hieß es “Game over” und dies war vor den Zeiten von einstellbaren Schweirigkeitsgraden u.ä. Wenigstens konnten die PC-Spieler ab dem dritten Level das Game speichern. Das Orginal ist seit einiger Zeit auch auf XBox Live verfügbar, natürlich mit angepasster Grafik und einem etwas entschärften Schwierigkeitsgrad.

Hier mal der direkte Vergleich des Orignals und der Xbox Live Portierung

Ziemlich cool das ganze, doch damit ist die Geschichte noch nicht vorbei, eigentlich fängt sie erst richtig an. Denn im Jahr 1994 – The Shadow of the Flame – sinnt Jaffar auf Rache und nimmt als Kopie des Prinzen dessen Platz ein. Das kann sich der Prinz natürlich nicht gefallen lassen – alleine der Gedanke, dass Jaffar seine Prinzessin begrabbelt dürfte ihm den Zorn aufsteigen lassen. Doch ich schweife ab, diese Abenteuer spielte auch noch im herkömmlichen 2D Gewand. Der dritte und letzte Teil der orginalen Prince of Persia Trilogie war erstmals in 3D – meiner Meinung hätten sie in der Zeit lieber besser mit Sprites weiter machen sollen.

2003 kündigte Ubisoft dann einen neuen Teil des Saga um den Namenlosen Prinzen an. Das Game hatte den poetischen Untertitel Sands of Time und dies wurde ein wichtiges Spielelement. Die Manipulation von Zeit – mit Hilfe des Dagger of Time – und was mich an dem Game noch massiv angemacht hat, das waren die Kampfsequenzen und die brutalen Kombos, welche der Prinz auf seine Gegner anwenden konnte, zu sehen hier. Doch auch die Spielereien mit der Zeit waren nicht von schlechten Eltern auch zu sehen hier. Auch war der Soundtrack nach meinem Geschmack, denn niemand geringeres als Godsmack wurde für zwei Songs herangezogen und auch wenn es sich wie Stilbruch anhört, so war “Straight out of Line” der richtige Griff für dieses Game. Ziehts euch rein…..

Düsterer wurde es dann in Prince of Persia Warrior within. Der Prinz verfolgt Dahaka, den Hüter der Zeit, um die Anomalie der Zeitveränderung, welche der Prinz durch sein überleben erschaffen hat zu beheben. So kämpft, springt und knobelt sich der Prinz durch das unterhaltsame und coole Game. um dann in the two thrones zurückzkehren. Um “alles wieder gut” zu machen, nachdem er in dem Vorgängerteil eigentlich alles vergeigt hatte, denn Jaffar lebt wieder und ist dazu auch noch unsterblich geworden ist. Die besten Voraussetzungen also um ein actionreiches Abenteuer zu gewährleisten. Hier der Trailer. In meinen Augen der Beste Teil, da man auch einen etwas “anderen” Prinzen spielen darf, der etwas der “dunklen Seite” zugewand scheint und so ein paar echt miese Kombos auf Lager hat.

Doch kein Ubi Franchise ohne Spin-Offs. So durfte der Prinz auch noch auf der Wii und der PSP ein Abenteuer erleben. Doch natürlich wurden auch die Handygamer mit einer Version bedacht, welche spielerisch mit der XBL Version ist – aber schlechtere Grafik hat – und lassen den Prinz unterwegs hüpfen.

Was alle Games verbindet ist eine, manchmal merkwürdige aber dennoch, gute Story und saubere Animationen und oftmals ein frustrierender Schwierigkeitsgrad, aber was erwartet man denn, wenn man eine Prinzessin gewinnen will?

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Ein Kommentar bisher

  1. Prince of Persia ist einfach nur klasse… Genialer Artikel

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