Nach Nintendo zielt nun Microsoft auf den weiblichen Konsumenten ab

Microsoft hat die 20 Millionen-Grenze im Xbox 360-Verkauf geknackt. Nun erkennen sie deutlich, dass es nicht mehr Core Gamer gibt und will die nächsten 20 Millionen an Frauen verkaufen. Genialer Schritt!

 

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Besser gut geklaut als schlecht erfunden denkt sich Microsoft und tritt in Nintendo’s Fußstapfen was die Ansprache von potentiellen, neuen Zielgruppen anbelangt.

Nachdem Nintendo bereits 2007 in den Staaten sogenannte weibliche Opinion Leaders (auch bekannt unter dem Begriff "Soccer Mom ") mit Nintendo Wii und einem Party Catering Service ausgestattet hat, denkt sich nun auch Microsoft, dass das ja eine geniale Idee sein könnte.

Letzten Samstag erhielten dann ca. 1.000 Frauen in ganz Amerika eine nette Überraschung in Form eines Xbox Goodie Packs im Wert von je 150 US Dollar. Aber nicht nur Soccer Moms sondern Putzfrauen, Frisösen, Lehrer etc. erhielten das Pack!

Mit der NXE (New Xbox Experience) und dem neuen, niedrigen Preis will Microsoft in die nächste Runde des Zielgruppen-Kampfes einsteigen. Und nachdem Nintendo bereits bewiesen hat, dass eine Konsole auch für Personen ohne Penis relevant sein kann, versucht sich nun Microsoft. Nicht ohne Grund wohlgemerkt. Die Konsole ist ja der Farbe ähnlich der Nintendo WII.

Microsoft’s Director of Interactive Entertainment, Heather Snavely bestätigt:

Seitdem wir Xbox 360 vor drei Jahren launchten, hat sich die Konsole bis heute weltweit 20 Millionen verkauft. Um weitere 20 Millionen Einheiten zu verkaufen, brauchen wir ein neues Publikum aus Frauen und Teenagern. Wir werden dem auf eine Weise nachgehen, wie wir es zuvor noch nicht getan haben.

Das ganze geht Microsoft mit Hilfe des Services "House Party " an, ein Service bei dem sich Firmen organisierte Parties kaufen können. In der Datenbank von House Party befinden sich ca. 100.000 Personen, die ihre Details angeben (vorrangig die Soccer Moms versteht sich) und ein Party Host sein wollen.

Für schlappe 120.000 Dollar kann sich so Microsoft 1.000 Parties leisten. Wer mehr will, der kann 300.000 Dollar hinlegen und bekommt dafür 5.000 Parties. Auf den Preis kommen dann noch die Kosten für die Goodie Packs (im Falle von Microsoft 150 Dollar pro Pack) und schon hat man eine neue Zielgruppe bezirzt.

Neben Microsoft haben sich weitere Firmen wie Fisher-Price, Kmart etc. der Dienste von House Party bedient und so stellt sich für mich die Frage, warum so ein Service nicht auch hierzulande besteht? Stehen europäische Soccer-Moms mehr auf die unorganisierten Tupperware Parties bzw. schaukeln sich gegenseitig lieber Kerzen und andere Magnet-Wundermittel zu?

Mehr Details könnt ihr im Artikel von USA Today nachlesen!

[Quelle: USA Today ]

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Ein Kommentar bisher

  1. Hier in europa gibts nunmal (leider) keine sogeannten soccer-mams dir ihren nachwuchs zum fussball bringen.. mams interessieren sich hierzulande auch nicht dafür…in europa ist alles anders…

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