Alles über Motorstorm: Pacific Rift

Game pic

Genre: Racing

Launch: 12.11.2008

Entwickler: Evolution Studios

Publisher: SCEE

Offizielle Site: Zur offiziellen Game-Site

PlayStation 3

Alles zu Motorstorm: Pacific Rift findest du hier

Ab auf die Insel: Motorstorm: Pacific Rift angetestet

Mit Motorstorm: Pacific Rift ist nun der ersehnte Nachfolger der Evolution Studios zu haben. Wir haben für euch einige Runden gedreht und eines steht fest: Pacific Rift ist härter denn je!

 

Motorstorm: Pacific Rift

Schneller, härter, dreckiger. So präsentiert sich der neue Offroad-Racer von den Evolution Studios!

Bereits vor eineinhalb Jahren – als Motorstorm auf der Playstation 3 erschien – war es einer der Pflichttitel. Motorstorm definierte den Begriff „Off-Road“ neu. Seit längerem steht der Nachfolger Motorstorm: Pacific Rift in den Startlöchern und das Spiel ist härter denn je.

In exzellenter optischer Qualität präsentiert sich Motorstorm Pacific Rift. Im zweiten Teil der Reihe ist es ab nun auch möglich sich spannende Splitscreen-Duelle mit einem Freund zu liefern. Doch das ist nicht alles: Insgesamt 4 Spieler gleichzeitig können durch die Tropeninsel heizen.

Im Spiel muss man verschiedene Events, die wiederum in einzelne Klassen unterteilt sind, bestreiten. Je mehr Rennen man gewonnen hat, desto mehr Events werden frei geschaltet. Die einzelnen Klassen werden in „Feuer“, „Wasser“, „Luft“ und „Erde“ eingeteilt.

Auch gibt es bei einigen Rennen Spezialherausforderungen. So muss man ein Rennen innerhalb eines bestimmten Zeitlimits absolvieren. Schafft man dies erfolgreich, wir ein neues Rennen frei geschaltet.

In „Eliminierung“ müsst ihr schnell sein. Denn der Letzte fliegt nach wenigen Sekunden in de Luft. Wer also zu lange das Schlusslicht bildet, hat verloren. Vorbei ist die Explosionsorgie, wenn nur noch ihr im Rennen seid. Auch dies schaltet weitere Rennen frei.

Zu guter letzt gibt es bei einigen Rennen auch noch ein Unfalllimit. Schafft man es so in einem Rennen z.B. unter 3 Unfällen zu bleiben, gibt es dafür auch wieder ein extra Rennen bzw. ein Festival-Ticket das für euch frei geschalten wird.

Hat man die ersten Runden auf der pazifischen Insel – die der Schauplatz von Motorstorm: Pacific Rift ist – gedreht, merkt man schnell das nicht die Gegner, sondern die Strecke selbst die wahre Herausforderung ist. Denn die hat es zum Teil wirklich in sich. So fährt man am Rande eines Abgrundes entlang, muss irrsinnige Sprünge hinlegen oder liefert sich Wettkämpfe neben glühender Lava.

Hier kommt bereits die nächste Erneuerung ins Spiel. Wie im Vorgänger gibt es auch einen Boost den man einsetzen kann, der jedoch von der Umwelt beeinflusst wird. Zündet man den Boost neben Lava, läuft dieser sehr viel schneller heiß und ehe man es sich versieht kann man in Zeitlupe bestaunen, wie das Fahrzeug förmlich zerfetzt wird. Wasser hingegen ist euer Freund – zumindest für den Boost der sich daraufhin abkühlt. Jedoch gehen große Wasserpfützen auf die Geschwindigkeit. Da gilt es abzuwägen, ob ihr die Möglichkeit nutzt und euren Boost abkühlen wollt, oder doch lieber weiter am Limit unterwegs sein möchtet.

Auch die Fahrzeugauswahl lässt so gut wie keine Wünsche offen. So sind u.a. Quads, Ralley-Autos, Motorräder und – Neu in Motorstorm – Monstertrucks vertreten. Das Motorrad ist sehr empfindlich bei Gegnerberührungen, mit dem Monstertruck hingegen kann man durch Horden von Gegnern durch brettern ohne dabei wirkliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Bei einigen Strecken kann euch die Fahrzeugauswahl auch teuer zu stehen kommen.

Gehen wir nochmal auf das Motorrad ein. Eine Strecke blieb mir da besonders in Erinnerung: Die Zuckerrohrfabrik. Zwar ist das Motorrad extrem wendig – und das begrüßt man zu Beginn bei dieser verwinkelten Strecke sehr – doch bewegt ihr euch auch noch einmal abseits der Ideallinie bleibt ihr bei jedem noch so kleinem Hindernis hängen. Andererseits: Größere Fahrzeuge sind härter im nehmen, jedoch nicht so wendig und auch nicht so schnell. Man kann sich vorstellen, dass diese Strecke bei mir eine wahre Fluch-Symphonie auslöste.

Auch Neu in Pacific Rift ist der Fotomodus. So ist es euch jederzeit möglich das laufende Spiel zu pausieren und im Menü den Fotomodus aufzurufen. Danach könnt ihr in dem pausierten Bild nach Lust und Laune zoomen, den Blickwinkel verändern und am Ende ein Erinnerungsfoto schießen, dass ihr dann im XMB unter Fotos wieder findet und auch per USB Stick oder Memorystick auf den PC übertragen könnt.

Und sollte dies noch nicht genug sein, rundet ein Online-Modus mit bis zu 12 Spielern das Gesamtbild ab. Dieser wirkt solide und passende Rennpartner werden die meiste Zeit rasch gefunden. Doch bereits im Singleplayer-Modus macht Motorstorm: Pacific Rift richtig Laune und lässt keine Langweile aufkommen.

Motorstorm: Pacific Rift ist für mich ein Grund solider Off-Road-Racer und absolut zu empfehlen. Der Release ging meiner Meinung nach in der Flut der Spiele die im Dezember erschienen sind leider etwas unter. Über kleine Pop-Ups die im 2 und 4 Spieler-Modus auftauchen kann man auch hinwegsehen, da diese kaum bemerkbar sind, wenn man sich im Getümmel der anderen behaupten muss.

Screenshots zum Game

Bisher hat noch niemand Screenshots zu dem Game hochgeladen - Also sei der Erste und lade hier welche hoch!
Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • N4G
  • YahooMyWeb
Abgelegt unter: , , ,

Ein Kommentar bisher

  1. Das Spiel an sich ist eil, aber ich kann mich irgendwie mit der Musik nicht anfreunden. Ich hätte da gerne ne noch härtere Gangart

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.