Grand Theft Auto – eine Erfolgsstory

GTA steht seit jeher für Unterhaltung der Spitzenklasse. Nach dem Release von den Liberty City Episodes blicken wir auf die Erfolgsgeschichte zurück.

 

Ein besonderer Tag für alle GTA-Fans, denn die Veröffentlichung von Episodes of Liberty City steht an. Aber schauen wir einmal zurück…wie wurde die Grand-Theft-Auto Reihe zum Erfolg?

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1997 war es soweit, der Siegeszug einer neuen Spielreihe begann : Grand Theft Auto hieß das Urgestein und wurde von DMA Design entwickelt. Erfolgte die Steuerung damals noch aus der Vogelperspektive in 2D, so setzte es doch neue Maßstäbe in Bezug auf den Freiheitsgrad und die Weitläufigkeit der Spielumgebung. Später standen noch die Add-On’s GTA London 1969 & GTA London 1961 bereit.

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Schon 1999 erfolgte der nächste Coup: GTA 2 erschien in den Regalen. Blieb auch das Spielprinzip gleich, waren doch viele Weiterentwicklungen erkennbar (so gab es im Gegensatz zum ersten Teil die Möglichkeit zu speichern). Verschiedene Gangs, wie z.B. die Yakuza oder die Zaibatsu Corporation bestimmten das Stadtbild und von eben diesen bekam der Spieler seine Aufträge. Dabei konnte er sich entscheiden, für welche Oranisation er sich denn nun die Hände schmutzig machen wollte, denn für wen man auch arbeitete – es hatte immer Folgen auf das Ansehen bei den einzelnen Gangs, dargestellt durch den sogenannten Respekt-O-Meter. Das Spielgebiet selbst, die Stadt Anywhere City -angesiedelt irgendwo in den Vereinigten Staaten – wurde als Zukunftsszenario kreiiert, das als düster gelten sollte und von Großkonzernen sowie dem organisierten Verbrechen geleitet wurde. Auch deshalb wurde dieser Teil gerne als der unrealistischte der Reihe bezeichnet. Trotzdem setzte er im Vergleich zum ersten Teil neue Maßstäbe in Bezug auf die Grafik. Wurde auch in diesem Fall das Spiel wieder von oben gesteuert, war das Ganze dennoch 3-Dimensional aufgebaut und z.B. die Fahrzeugmodelle dementsprechend bearbeitet. Besonders hervor stachen bei diesem Spiel aber die neu eingeführten Explosionen sowie die Echtzeit-Beleuchtung.

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Mit Beginn des neuen Jahrtausends zogen die mittlerweile für Rockstar beschäftigten Entwickler die Sieben-Meilen Stiefel an und legten kräftig nach. Zum ersten mal kann man in GTA 3 das Spiel mit einer komplett neuen 3D-Grafik aus der Third-Person Sicht genießen. Dieses Mal wurde die Handlung in Liberty City angesiedelt, einer Stadt, die New York City nachempfunden wurde und auf 3 verschiedene Inseln verteilt ist, die man jedoch erst im Laufe des Spiels alle betreten kann. Dies geschieht durch Schlüsselaktionen wie z.B. dem Mordversuch am Spieler durch einen Mafia-Boss. Insgesamt ist dieser GTA Teil weitaus lebendiger gestaltet als seine Vorgänger und die Nutzung von Zwischensequenzen zur Einführung in Missionen (auch wenn der namenlose Spielercharakter, dessen Namen man erst in GTA San Andreas erfährt, während der gesamten Spielzeit kein Wort verliert) gab ihre Premiere. Insgesamt war man in der doch schon relativ großen Spielwelt mit etwa 50 verschiedenen Fahrzeugen, einigen Bootstypen und einem Pseudo-Wasserflugzeug mit dem passenden namen Dodo, das froh war wenn es 15 Meter in der Luft verbrachte (was wiederum sofort als neuer Rekord eingeblendet wurde) schon sehr mobil unterwegs.

Aufgrund der Anschläge vom 11. September sahen sich die Entwickler jedoch gezwungen den Erscheinungstermin um 20 tage zu verschieben, um z.B. die Farbe der Polizeiwagen vom New York-typischen blau-weiß in schwarz-weiß abzuändern.

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Nur ein Jahr später schickten die Entwickler ihre Hauptfigur – Tommy Vercetti – im Miami Vice Stil in die fiktive Stadt Vice City irgendwo in den Tiefen Floridas. Hatte sich das Spiel im Gegensatz zum Vorgänger grafikmäßig nur leicht verändert, schöpfte man inhaltlich aus den Vollen. Immobilienkauf, Hubschrauber, Sportwagen, die Lamborghini & Co. vor Neid erblassen lassen, flugfähige(!) Wasserflugzeuge und Geld, das man in bestimmten Zeitabständen vor seinen erworbenen Grundstücken einsacken konnte. Außerdem gab es nette Nebenerscheinungen wie verschiedene Outfits, die unter anderem den Fahndungslevel senken konnten und Bombenangriffe im Stile Pearl-Harbour’s mit ferngesteuerten RC-Doppeldeckern, die dem Roten Baron alle Ehre gemacht hätten, auf kolumbianische Speedboote. Außerdem wurde hier zum ersten Mal das Motorrad als Fortbewegungsmittel eingeführt, dass es erlaubte während der Fahrt nach vorne zu feuern…abgesehen davon, dass man damit auch über 4-stöckige Hochhäuser in von Feinden belagerte Hinterhöfe springen konnte um mit Waffengewalt ein gestohlenes Motorrad zurückzuerobern – was sich schwierig gestalten konnte, wurde doch in diesem Spiel zum ersten Mal effektiv Gebrauch davon gemacht die Reifen in schweizer Käse zu verwandeln.

GTA_San_Andreas_6362004 folgte dann der nächste absolute Höhepunkt – GTA San Andreas. Die Spielwelt, bestehend aus den Städten Los Santos, San Fierro und Las Venturas (Los Angeles, San Francisco und Las Vegas für alle Realitätsverbundenen) war so riesig, dass es selbst mit dem privaten Düsenjet fünf Minuten dauern konnte, die vom nördlichen Ende zum südlichen zu kommen – abgesehen davon dass eine Mission sogar bis zurück nach Liberty City führte oder Flugzeugentführungen auf hoher See per Fallschirm angesagt waren. Dieses Mal schlüpfte man in die Rolle von Carl (CJ) Johnsson, der sich aus seiner Nachbarschaft, der Groove Street, aufmacht um – und wie könnte es anders sein – die Spielwelt zu übernehmen. Legt man sich dabei zu Beginn noch mithilfe von Uzi und Pistole mit verfeindeten Nachbarschaftsgangs an um zu demonstrieren, wer denn die besseren Drive-by-shootings auf Lager hat, kann es nach einigen Stunden spielens passieren, dass man sich einen kleinen Privatkrieg mit der Coast Guard, der Nationalgarde sowie der US Air Force liefert…letzteres ist dahingehend schon ungesund, da man zu Beginn nur “Kampfflugzeuge” zur Verfügung hat, bei denen ersteinmal gebetet werden muss, dass der Motor anspringt! Wiederum wurden neue grafische Akzente gesetzt wie beispielsweise die Umsetzung von Wetterphänomenen wie Nebel oder Sandstürmen, flimmernde Luft bei großer Hitze oder eine gut ausgeprägte Unterwasserwelt. Die größten Neuerungen wurden aber am Charakter selbst durchgeführt: Das Outfit kann so individuell bestimmt werden wie noch nie zuvor, Tatoos und neue Frisuren sind kein Problem, auch Besuche im nächsten Fitnessstudio oder Fast-Food-Restaurant machten sich bemerkbar und eine Neuerung die in den vorherigen Teilen viele Besuche im Krankenhaus hervorrief : Carl konnte schwimmen! Sogar tauchenGanz nützlich bei der Übernahme von Containerfrachtern! Und in der riesigen Welt – die im übrigen auch 4 Flughäfen bot auf denen man sich bei Flugzeugen und Helikoptern bedienen konnte – war es natürlich möglich sich mit Immobilien einzudecken. Einer der Flughäfen hier, ein kleines Landhaus mit Angelsteg, Garage und Privatyacht dort… was will man mehr?

Von 2004 bis 2006 erschienen insgesamt 3 neue GTA-Titel : GTA Advance, GTA Liberty City Stories und GTA Vice City Stories.

GTA Advance war dabei eine Mischung aus dem Original und GTA III. Erschienen für den Gameboy Advance wurde das Spiel wieder im 2D-Modus aus der Vogelperspektive gesteuert.

Liberty City Stories & Vice City Stories hingegen erschienen zuerst für die PSP und sind handlungsmäßig vor dem jeweiligen Spiel angesiedelt. Die Spielwelten in Liberty bzw. Vice City sind die gleichen geblieben, nur die Handlung hatte sich verändert.

gta-iv_6502008 dann der nächste Kracher: GTA IV! Die Handlung wurde wieder in Liberty City angesiedelt, dass jedoch komplett neu modelliert wurde und so noch mehr an New York City erinnerte. Es gab mehrere Inseln und 5 nachempfundene Stadtteile (z.B. Broker alias Brooklyn), die in altbewährter Weise erst nach und nach betreten werden konnten. Insgesamt war die Karte jedoch kleiner als San Andreas. Das Spiel selbst handelt von dem Serben Nikolai Bellic, der auf der Suche nach einem Verräter in die Stadt kommt und sich in altbewährtem System durch das Spiel hocharbeitet. Diesmal wurden jedoch die individuellen Eigenschaften des Charakters geändert.  So kann man die Kleidung nur noch in aus Vice City bekannter Weise wechsekn und der Aufbau von Erfahrung z.B. mit Waffen wurde wieder abgeschafft. Eine interessante Neuerung war allerdings, dass man den Handlungsablauf direkt beeinflussen konnte weil man über das Schicksal bestimmter Personen selbst bestimmen durfte. Außerdem konnte er nicht mehr tauchen. Neu in dieser Version war die weiterentwickelte Fahrdynamik, die die Steuerung von Fahrzeugen realistischer und somit auch weitaus schwieriger war – jetzt mit einem Sportwagen bei Höchstgeschwindigkeit in die Kurve zu gehen hatte im Gegensatz zu Vice City ernste, weil überschlagende Konsequenzen.

Der neueste Teil der Serie ist das im März 2009 für Nintendo DS und PSP erschienene GTA: Chinatown Wars. Hier schlüpft man in einem Zukunfts-Liberty City in die Rolle des Huang Lee. Dieser ist Mitglied der Triaden und soll zu Spielbeginn ein kostbares Schwert ausliefern, Es kommt, wie es kommen muss – das Teil wird geklaut und nun darf man sich durch das ganze Spiel hindurch – das übrigens aus einer 3D-Vogelperspektive gesteuert wird – wieder durch die Verbrecherwelt arbeiten.

Alles in allem also eine beachtliche Reihe von Rockstar North, an die Episodes of Liberty City da anknüpfen darf wenn man bedenkt, dass beispielsweise San Andreas etwa 22 Millionen Mal verkauft wurde und GTA IV bei den MTV Game Awards 2008 zum Game of the Year nominiert wurde!

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4 Kommentare bisher

  1. ein Killerspiel und muss daher sofort zensiert oder verboten werden.

    MfG

    Manfred1947

  2. klaro du kleiner troll ;-)
    geh spielen

  3. Es ist…geh in sandkasten spielen du low bob :D

  4. Dieses Spiel ist der Hammer! Das Beste, das ich bis jetzt gesehen habe!

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